Balken prüfen
Wir schauen auf Risse, Faserverlauf, alte Verbindungen und Substanz. Wenn das Material nicht trägt, wird daraus kein Erbstück.
Limitierte Fachwerk-Serie
Jedes Brett entsteht aus historischen Eichenbalken alter Fachwerkhäuser. Form, Maserung und Größe gibt das Material vor, nicht eine Serienproduktion.
Das Material
Die Grundlage der Erbstück-Serie sind historische Eichenbalken aus alten Fachwerkhäusern. Dieses Holz ist nicht sauber, gleichmäßig oder beliebig verfügbar. Es kommt mit Rissen, Farbwechseln, alten Verbindungen, Nagelspuren und Stellen, die sich erst beim Öffnen wirklich zeigen.
Genau deshalb wählen wir jedes Stück einzeln aus. Nicht jeder Balken eignet sich für ein Schneidebrett. Manches Holz ist zu stark gerissen, verzogen, metallbelastet oder hat an entscheidenden Stellen zu wenig Substanz. Was übrig bleibt, ist selten und bestimmt den Rahmen des späteren Bretts.
Die lange Trocknung über Jahrzehnte oder Jahrhunderte ist ein Vorteil, aber kein Freifahrtschein. Entscheidend ist, ob der Balken nach dem Zuschnitt stabil, sauber und handwerklich verantwortbar bleibt.
Vom Balken zum Erbstück
Aus altem Bauholz wird kein glattes Studioobjekt. Die Oberfläche wird sauber, lebensmittelecht und alltagstauglich aufgebaut. Die Herkunft darf trotzdem erkennbar bleiben.
Wir schauen auf Risse, Faserverlauf, alte Verbindungen und Substanz. Wenn das Material nicht trägt, wird daraus kein Erbstück.
Der Balken gibt das mögliche Format vor. Länge, Breite und Bild entstehen aus dem vorhandenen Querschnitt.
Alte Balken können Nägel, Schrauben oder Beschläge enthalten. Vor Hobel und Säge wird geprüft, was im Holz steckt.
Je nach Stück ergänzen wir helle Streifen aus Ahorn oder Buche. Nicht als Dekor von der Stange, sondern als ruhige Linie im Material.
Die Schneidfläche wird sauber geschliffen, geölt und mit Pflegebalsam geschützt. Das Brett soll genutzt werden, nicht nur stehen.
Bereits vergebene Stücke
Diese Bretter sind bereits gefertigt und verkauft. Die Bilder zeigen, wie unterschiedlich Fachwerkholz, helle Streifen und Format wirken können.
Was möglich ist
Ein Erbstück ist kein Konfiguratorprodukt. Du kannst Wünsche nennen, aber wir prüfen sie am konkreten Balken. Wenn eine Idee dem Material schadet oder gestalterisch nicht trägt, sagen wir das.
Warum limitiert
Historische Fachwerkbalken sind endlich. Selbst wenn ein Balken groß wirkt, bleibt nach Prüfung, Zuschnitt, Ausschluss ungeeigneter Stellen und sauberem Aufbau oft nur wenig wirklich nutzbares Material.
Jedes Brett ist deshalb nur einmal möglich. Wenn ein Stück Holz verkauft ist, lässt es sich nicht exakt wiederholen. Man kann eine Richtung suchen, aber nicht dasselbe Brett noch einmal bauen.
Für wen gedacht
Wenn du sehen willst, woher ein Stück kommt und warum es so aussieht.
Ein Brett mit Gewicht, Präsenz und genug Ruhe für den täglichen Gebrauch.
Wenn ein Geschenk nicht laut sein soll, sondern Bestand haben darf.
Für Menschen, die Handwerk, Herkunft und Unikat stärker finden als schnelle Verfügbarkeit.
Anfrage
Viele Balken reichen nur für wenige einzelne Bretter. Schick uns kurz, was du suchst: Anlass, gewünschtes Format, Gravurwunsch und ob dir ein ruhiges oder markantes Holzbild lieber ist.
Erbstück anfragenFAQ
Eine limitierte Serie handgefertigter Schneidebretter aus historischen Eichenbalken alter Fachwerkhäuser. Jedes Brett entsteht auf Anfrage aus dem Material, das gerade wirklich geeignet ist.
Das hängt von Material, Format und aktueller Werkstattplanung ab. Nach der Anfrage nennen wir dir eine realistische Zeitspanne.
Je nach Balken sind Griffausfräsungen, Saftrille, Gravur, helle Streifen, Kantencharakter, Oberfläche und Format möglich.
Der Preis richtet sich nach Material, Größe, Aufbau und Aufwand. Deshalb läuft die Serie bewusst über Anfrage.
Am einfachsten per E-Mail mit Anlass, Wunschformat und besonderen Wünschen. Wenn du dich auf ein gezeigtes Holzbild beziehst, schreib das direkt dazu.