Vom regionalen Material bis zum Versand
Elf Schritte, die wir selbst verantworten.
Der Weg beginnt mit der Beschaffung geeigneter Bestände und endet nicht mit dem Finish. Bauweise, Material und gewünschte Details bestimmen den genauen Ablauf.
1. Holz beschaffen
Wir holen geeignete Bestände teils selbst ab und beziehen sie über ein regionales Händler- und Handwerksnetzwerk. Je nach Projekt begleiten wir Fällarbeiten oder sichern nutzbares Holz aus Scheunen-, Fachwerk- und Rückbauprojekten.
2. Bestand aufnehmen
Neues Material wird nach Holzart, Herkunft, Zustand und nutzbaren Abmessungen geprüft und nur bei nachvollziehbarer Eignung übernommen.
3. Inventarisieren und lagern
Der eigene Bestand wird geordnet gelagert, damit Formate, Holzarten und bekannte Bezugswege später gezielt zugeordnet werden können.
4. Kontrolliert trocknen
Das Holz erhält im Lager die nötige Zeit und wird kontrolliert getrocknet, bevor es für ein Werkstück ausgewählt wird.
5. Auswählen und zuschneiden
Faserverlauf, Risse, Spannung, Farbe und Abmessungen entscheiden, welches Stück zum geplanten Brett passt.
6. Aufbau festlegen
Langholz, Stirnholz oder ein massives Einzelstück verlangen unterschiedliche Arbeitsschritte. Verleimt wird nur, wenn die Bauweise es erfordert.
7. Flächen, Form und Details
Hobeln und Planen schaffen gerade Flächen; Kontur, Kanten, Saftrille, Griffmulden oder Gravur folgen der späteren Nutzung.
8. Schleifen und Finish
Oberfläche und Kanten werden schrittweise geschliffen und anschließend passend zum vorgesehenen Einsatz gepflegt.
9. Endkontrolle
Oberfläche, Kanten, Planheit, Details und der allgemeine Zustand des Werkstücks werden vor der Präsentation geprüft.
10. Natürlich fotografieren
Das fertige Werkstück wird in der Werkstatt unter Studiobedingungen real fotografiert. Die Produktdarstellung entsteht am tatsächlichen Holz, nicht als vorab erzeugtes KI-Motiv.
11. Verpacken und versenden
Das geprüfte Werkstück wird in Mittelhessen verpackt, mit Pflegehinweisen versehen und für den Versand vorbereitet.